Die Gespinstmotte ist gerade wieder in Ingelheim aktiv. Eine Gefahr besteht nicht. Foto: Stadtverwaltung

Weiße silbrige Netze umhüllen derzeit wieder zahlreiche Bäume und Sträucher in Rheinhessen. Schon im vergangenen Jahr waren viele Gehölze am Rhein und in den Stadtgebieten befallen. Die Stadtverwaltung Ingelheim zum Beispiel gibt aber Entwarnung: Das Tier, das hier sein Unwesen treibt, ist nicht der Eichenprozessionsspinner, sondern die Gespinstmotte. Die Werke sehen zwar gruselig aus, Schaden richten sie aber nicht an.

Weder für den Menschen noch die Pflanze. Auch wenn die Raupen die Blätter der Sträucher und Bäume stark abfressen. In ein paar Wochen haben sich die befallenen Gehölze wieder erholt. Eine chemische Behandlung ist nicht von Nöten, Ende Juni wird dem Treiben auf natürliche Art ein Ende gesetzt.

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Ihre Vorderflügel sind häufig weißlich mit dunklen Punkten, ihre Hinterflügel grau, geschlossen bilden diese eine steile Dachform. Die Falter haben eine Flügelspannweite von bis zu 25 Millimetern. Nach der Eiablage erfolgen 4-5 Larvenstadien mit unterschiedlicher Färbung.

Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymellus)
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